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Seat Leon Eurocup: Dem Favoriten reicht Platz 5

2016-11-08 10:21:21
Seat-Leon-Eurocup-Finale 2016: Gesamtsieger Niels Langeveld.
Foto:
Seat
Quelle:
Auto-Medienportal.Net
  • von
  • Oliver Altvater
ampnet - 08.11.2016: Vor den Toren Barcelonas lieferten sich die Piloten des „Seat Leon Eurocup“ beim Saisonfinale einen harten Schlagabtausch: Auf dem als „Reifenkiller“ bekannten Formel-1-Circuit de Catalunya ging es in Montmeló gleich für drei Fahrer um den Gesamtsieg im europaweiten Markenpokal.
Nachdem der führende Niederländer Niels Langeveld (Barporo Motorsport) bereits das erste der zwei Sprintrennen für sich entscheiden konnte, startete er das letzte Rennen von Platz 8 aus. „Mit der umgekehrten Startaufstellung im zweiten Rennen haben wir die Spannung noch einmal erhöht. Dadurch bleibt der Titelkampf bis zur letzten Sekunde offen.“, erklärte Seat-Motorsportdirektor Jamie Puig.

Diese Ausgangslage bot den engsten Verfolgern Langevelds, dem Norweger Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) und dem Spanier Mikel Azcona (PCR Sport), zusätzliche Chancen. Nach einem rasanten Start wurde Paulsen in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt und schied vorzeitig aus. Der Kampf um den Rennsieg war nach diesem unglücklichen Ausscheiden Paulsens von zahlreichen spektakulären Überholmanövern auf der 4,6 Kilometer langen Strecke mit ihren 16 Kurven geprägt. Dem spanischen Lokalmatador Mikel Azcona (PCR Sport) gelang am Ende die beste Mischung aus hohem Tempo, harter Attacke und Reifen schonendem Fahren. Neben ihm stand der Franzose Julien Briche (JSB Competiton) auf Platz zwei des Siegertreppchens. Gefolgt vom Portugiesen Lourenco Beirao (PCR Sport).

Favorit Niels Langeveld genügte Rang 5 für den Gesamtsieg. „Niels Langeveld ist eine wirklich konstante Saison gefahren und hat sich damit zum Meister des Seat Leon Eurocups gekrönt.“, stellte Puig fest. „Insgesamt war es eine fantastische Saison. Ständige Überholmanöver und Positionswechsel haben bei den Fans für Begeisterung gesorgt. Mehr kann man sich für eine europäische Serie wie unsere nicht wünschen." So waren beim letzten und Heimrennen in Barcelona-Catalunya insgesamt über 12 000 Zuschauer an der Strecke. (ampnet/oa)