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Ford-Ingenieure haben viele Mobilitätsideen

2016-11-03 14:59:08
Eine von vielen Mitarbeiter-Ideen bei Ford zur urbanen Mobilität: e-Chair.
Foto:
Ford
Quelle:
Auto-Medienportal.Net
ampnet - 03.11.2016: Eine elektrifizierte Transporthilfe, die dank ihrer Abmessungen in der Reserveradmulde von Pkw mitgeführt werden kann, zählt zu den Finalisten bei der „Ford Global Mobility Challenge“. Bei dem weltweiten Ford-Wettbewerb werden Mitarbeiter-Erfindungen zur Verbesserung urbaner Mobilität gesucht. Der praktische Elektro-Untersatz trägt den Namen Carr-E und wurde vom deutschen Ford-Ingenieur Kilian Vas entwickelt, der in Köln beschäftigt ist.
Das Carr-E kann Personen oder Gegenstände mit einem Gewicht von bis zu 120 Kilogramm transportieren, hat eine Reichweite von 22 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 18 km/h. Kilian Vas arbeitete bei der Entwicklung des Carr-E zusammen mit seinen Team-Kollegen Daniel Hari und Dr. Uwe Wagner sowie Designern von Ford of Europe und Spezialisten der RWTH in Aachen. Der vierrädrige Transport-Untersatz ist so konzipiert, dass er die Nutzung des Autos im Pendelverkehr auf dem letzten Teil der Strecke, also zum Beispiel zwischen Parkplatz und Ziel, ergänzt.

Carr-E ist eine von insgesamt 633 Ideen und Erfindungen die bei der „Ford Global Mobility Challenge“ eingereicht wurden. Zu den Finalisten zählt auch das von den Ford-Ingenieuren James Neugebauer, Torsten Gerhardt und Robert Spahl entwickelte Tri-Citi. Die faltbare Transportlösung lässt sich mit wenigen Handgriffen anpassen, um den Einkauf oder Gegenstände wie Golftaschen zu transportieren. Tri-Citi kann problemlos im öffentlichen Nahverkehr mitgenommen oder im Fahrzeug gelagert werden. Es hat eine Reichweite von 30 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

Gunther Cuypers, Robin Celis und David Longin ihr Konzept für einen leichten, elektrischen Rollstuhl eingereicht. Die drei sind als Ingenieure am Testzentrum von Ford Europa im belgischen Lommel beschäftigt. Ihr so genannter e-Chair verfügt über eine automatisierte Lösung, mit der sich der Rollstuhl selbsttätig ins Fahrzeug einladen kann. Zu den weiteren Ideen gehören auch ein elektrisches Transportmittel mit einer Tragkraft von bis zu 200 Kilogramm sowie ein faltbarer Elektro-Roller und autonome Fahrzeuge für Paketlieferungen oder On-Demand-Fahrten.

Insgesamt hat bei Ford die weltweite Anzahl der von Mitarbeitern vorgeschlagenen Erfindungen 2016 ein rekordverdächtiges Niveau erreicht. Alleine zwischen Januar und August dieses Jahres hatten bereits mehr als 4500 Beschäftigte ihre Ideen für Erfindungen eingereicht, rund 1700 von ihnen waren Erst-Einreicher. Nach aktuellem Stand könnte de r letztjährige Rekord von weltweit mehr als 6000 Mitarbeiter-Erfindungen übertroffen werden. (ampnet/jri)