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Genf 2017: Ford setzt voll auf Sportlichkeit

2017-03-06 11:04:10
Ford Fiesta ST.
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Auto-Medienportal.Net/Ford
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Auto-Medienportal.Net
ampnet - 06.03.2017: Ford schickt auf dem diesjährigen Automobilsalon von Genf (9. bis 19. März 2917) die umfangreichste Palette an Ford Performance-Fahrzeugen seiner Unternehmensgeschichte an den Start – darunter als Weltpremiere den Ford Fiesta ST mit 200 PS aus dem 1,5-Liter-Dreizylinder-Ecoboost-Turbomotor und Benzin-Direkteinspritzung. Diese nächste Generation Ford Fiesta ST kommt Anfang 2018 mit einer größeren Vielfalt an Ausstattungs- und Individualisierungsoptionen auf den Markt.
Der Fiesta ST steht als kleinstes unter den Sportmodellen von Ford für die gleiche leistungsorientierte Mentalität wie seine größeren Brüder, angefangen von den Benziner- und Dieselderivaten des Ford Focus ST über den Ford Focus RS mit 257 kW / 350 PS und Ford Performance-Allradantrieb bis hin zur Ikone Ford Mustang und dem Ford GT. Der über 440 kW / 647 PS starke Kohlefaser-Superathlet tritt erstmals in der "'66 Heritage Edition" vor das Genfer Messepublikum.

Mit der dritten Generation des Ford Fiesta ST halten erstmals ein Dreizylindermotor sowie verschiedene Fahrprogramme Einzug in den sportlichen Kleinwagen. Der komplett neu entwickelte Ecoboost-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum mobilisiert 147 kW / 200 PS sowie ein maximales Drehmoment von 290 Newtonmeter. Aus dem Stand beschleunigt er den ST voraussichtlich in 6,7 Sekunden auf Tempo 100. Ein Novum für einen Dreizylinder ist die kraftstoffsparende Zylinder-Abschaltung sowie die Kombination aus Saugrohr- und Benzin-Direkteinspritzung mit Turbo-Aufladung.

Erstmals kann der Fahrer beim ST zwischen drei Fahrmodi wählen: "Normal", "Sport" und "Track". Dabei werden neben dem Ansprechverhalten des Motors auch die Lenkung und die Regelsensibilität der dreistufigen Elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) angepasst. Zum emotionalen Fahrerlebnis tragen auch das Electronic Sound Enhancement (ESE) bei, also der elektronische Sound-Verstärker des Motorklangs, sowie die aktive Sport-Abgasanlage. Abhängig vom jeweiligen Fahrprogramm klingt der 1,5-Liter-Dreizylinder jeweils anders.

„Bezahlbaren Zugang zu sportlichen Fahrleistungen bieten – dies gehört bei Ford zu den Kernelementen unserer Arbeit", betont Jim Farley, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Ford Europa. Ford nutzt die Performance-Familie traditionell als Innovationslabor. Das betrifft die Bereiche Aerodynamik und Leichtbau ebenso wie Elektronik, Kraftübertragung und Verbrauchseffizienz.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legten die Ford Performance-Fahrzeuge im Januar 2017 europaweit um 14 Prozent zu. Damit setzen sie einen höchst erfolgreichen Trend fort: 2015 verzeichnete Ford mit seinen sportlichen Modellen ein Plus von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2016 betrug das Wachstum 60 Prozent. Insgesamt konnte der Konzern im vergangenen Jahr für Ford Fiesta ST, Ford Focus ST und RS sowie Ford Mustang 43 800 Neuzulassungen verzeichnen.

Die „66 Heritage Edition" des Supersportwagen Ford GT feiert auf dem Genfer Automobilsalon sein Europa-Debüt. Mit der limitierten Sonderserie erinnert Ford an den GT40 Mk II, mit dem Bruce McLaren und Chris Amon vor über 50 Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans siegten. Die „66 Heritage Edition" zeichnet sich durch die Lackierung „Shadow Black" aus. Silberne Dekorstreifen und exklusive Anbauteile aus Karbon setzen zusätzliche Akzente. Weiteres Merkmal der ist die Startnummer 2 auf der Fronthaube und den Türen. Den Auftritt unterstreichen goldfarbig lackierten und mit schwarzen Radmuttern versehenen Aluminium-Schmiederäder im 20-Zoll-Format.

Mit einer Leistung von mehr als 600 PS und einem maximalen Drehmoment von über 700 Newtonmeter ist der 3,5 Liter große Sechszylinder-Biturbo das bisher stärkste Ecoboost-Serien-Aggregat von Ford überhaupt. Der Motor beschleunigt den mit einem Kohlefaser-Chassis sowie einer aktiven Aerodynamik ausgerüsteten Ford GT auf eine Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h. Nie zuvor war ein Ford-Serienmodell schneller.

Kaum jemals konnte ein Sportwagen von Ford so rasch internationale Rennerfolge erringen. Bei seiner Rückkehr zu den 24 Stunden von Le Mans hat der neue Ford GT im Juni 2016 auf Anhieb die Klasse LM GTE Pro gewonnen, exakt 50 Jahre nach dem legendären Dreifachsieg des Ford GT von 1966. Auch in dieser Saison tritt Ford wieder mit vier Rennversionen des GT beim weltberühmten Le Mans-Langstreckenklassiker an (17. und 18.
Juni).

Der Ford Mustang zeigt sich dem Genfer Messepublikum mit einem besonders hochwertig ausgestatteten Sondermodell, das ab sofort europaweit bestellt werden kann – der „Black Shadow Edition". Die ist in Verbindung mit dem 5,0-Liter-V8-Motor verfügbar und zwar sowohl in Kombination mit einem Automatik- als auch mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe und in beiden Karosserie-Varianten Fastback und Convertible.

Zu den Highlights der Serienausstattung gehören das sprachgesteuerte Ford Navigationssystem inklusive Ford SYNC 3 mit AppLink und acht Zoll großem Touchscreen, das Premium-Sound-System mit zwölf Lautsprechern, die Premium-Polsterung in Leder-Optik mit klimatisierten Vordersitzen, die Türverkleidung "Soft Touch", einem Armaturenträger in Leder-Optik sowie das Park-Pilot-System hinten. Markante Elemente des Außendesigns sind schwarze Design-Streifen im unteren Türbereich und an den Power-Domes der Motorhaube, exklusive 19-Zoll-Leichtmetallräder in Schwarz, ein schwarz abgesetztes Mustang-Emblem im Kühlergrill sowie ebenfalls schwarz ausgeführte "5.0"-Applikationen auf den vorderen Kotflügeln.

Weitere Highlights auf dem Genf-Stand von Ford setzen die sportlichen Derivate der Ford Focus-Baureihe. Der fünftürige RS vereint einen 257 kW / 350 PS starken Vierzylinder-Turbomotor mit dem Ford Performance-Allradantrieb. Den Focus ST bietet Ford als fünftürige Limousine und als Kombi-Modell (Turnier) sowie mit einem 184 kW /250 PS starken Ecoboost-Turbobenziner und einem ebenfalls 2,0 Liter großen TDCi-Turbodiesel an, der 136 kW / 185 PS leistet.

Auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon erinnert Ford mit seltenen Sammlerstücken aus der eigenen Heritage Collection außerdem an fünf Dekaden Renngeschichte. (ampnet/Sm)