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Porsche arbeitet mit Starfotograf Martin Schoeller zusammen

2018-05-10 09:50:12
Martin Schoeller fotografiert den Porsche-LMP1-Fahrer Brendon Hartley während des Sechs-Stunden-Rennens am Nürburgring 2016.
Foto:
Auto-Medienportal.Net/Porsche
Quelle:
Auto-Medienportal.Net
ampnet - 10.05.2018: Das „nederlands fotomuseum“ in Rotterdam zeigt vom 19. Mai bis 2. September 2018 die Werke des in New York lebenden deutschen Fotografen Martin Schoeller. Teil der Ausstellung sind unter anderem Schoellers mehrfach ausgezeichnete Porträts von sechs Porsche-LMP1-Fahrern. Die Kooperation mit Martin Schoeller anlässlich der Ausstellung „Big Heads“ ist der Startschuss für eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft zwischen dem Sportwagenhersteller und dem Starfotografen. Im Laufe des Jahres sind weitere Ausstellungen geplant, auch neue Shootings sind angedacht.
Schoeller ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Porträtfotografen. 1968 in München geboren, begann er seine Karriere in New York bei Annie Leibovitz. Seine Porträts von Barack Obama, Angelina Jolie, Jack Nicholson, Angela Merkel oder George Clooney haben bereits heute Kultstatus. Schoellers Markenzeichen sind extreme Close-ups. Dabei werden die Gesichter mit weichem Neonlicht ausgeleuchtet und stets aus der gleichen Perspektive fotografiert: frontal und leicht von unten.

In der Ausstellung „Big Heads“ in Rotterdam wird den Besuchern – neben Schoellers besten Werken aus über 20 Jahren – auch das Resultat eines außergewöhnlichen Fotoprojekts präsentiert, das 2016 verwirklicht wurde. Während des Sechs-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring porträtierte der Fotograf alle sechs LMP1-Fahrer von Porsche. Mark Webber, Neel Jani, Brendon Hartley, Marc Lieb, Timo Bernhard und Romain Dumas kamen für die Fotoaktion unmittelbar aus dem Cockpit des Porsche 919 Hybrid in Schoellers mobiles Fotostudio, das direkt neben der Porsche-Box aufgebaut war. Noch mit Helm und Sturmhaube bekleidet, nahmen die Fahrer auf dem Hocker hinter dem schwarzen Vorhang des Ministudios Platz. Erst dort nahmen sie den Helm ab und blickten direkt in die Kamera. Ziel der Fotoaktion war das Einfangen der ehrlichen Sekunde: Die Porträts zeigen unmittelbar jene Spuren, die die Anstrengung des Rennens, die extreme Konzentration und das Adrenalin in die Gesichter der Fahrer gezeichnet hat.
Auch für Martin Schoeller war dieses Projekt eine Premiere: Zum ersten Mal fotografierte er Sportler während eines Wettbewerbs.

Das Porsche-Magazin „Christophorus“ zeigte alle sechs Porträts in der Ausgabe 378 und würdigte das Kunstwerk von Martin Schoeller zusätzlich, indem das Magazin erstmals in seiner mehr als 65-jährigen Geschichte mit sechs unterschiedlichen Covern erschien. Hierfür wurde die Christophorus-Ausgabe mehrfach ausgezeichnet. (ampnet/jri)