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Kurztest Nissan Juke: Blickfang

2016-03-01 10:36:59
Nissan Juke.
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Auto-Medienportal.Net
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  • von
  • Nicole Schwerdtmann-Freund
ampnet - 12.03.2015: Der Nissan Juke zieht seit seinem ersten Auftritt auf dem deutschen Markt die Blicke auf sich. Sein Design ist auffällig, anders und polarisierend. Daran hat sich mit dem Facelift nichts geändert. Nissan ist seiner Linie bei diesem Auto treu geblieben und hat mit den neuen Modifikationen des Designs eher noch „einen draufgelegt“.
An der Front fallen die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der neue Kühlergrill und die robustere Gestaltung unterhalb des Stoßfängers unweigerlich ins Auge. Auch das Heck hat mit dem markanteren Stoßfängern und neuen bumerangförmigen Rückleuchten mit LED-Lichtleittechnik neue Akzente mitbekommen.

Motor: Unser Testwagen erhielt seinen Vortrieb von dem neuen 1,2-Liter-Turbobenziner. Das Triebwerk produziert 85 kW / 115 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmetern. Der Motor zeigte sich als laufruhig und als eine angenehme Reisemaschine, allerdings würde zum extrovertierten Äußeren unseres Juke ein etwas mehr Leistung und auch ein größeres Drehmoment gut passen.

Verbrauch: Als Normverbrauch (NEFZ) nennt Nissan für den Juke 5,6 Liter Super auf 100 Kilometer. In der Praxis lag der Verbrauch zwar eher bei sieben Liter, was jedoch niemanden wundert. Wer aus diesem Motor Fahrleistungen zaubern will, die zur Optik passen, fährt eben nicht so, wie es der NEFZ vorscheibt.

Fahrverhalten: Der Juke verfügt, trotz seiner Höhe, über eine gute Straßenlage mit geringer Wankneigung und damit ein angenehmes bis sportliches Fahrverhalten. Auch etwas größere Unebenheiten auf seinen Wegen bewältigt der Juke ohne größere Probleme – straff, aber nicht unkomfortabel. Sonst erwarten einen bei Nissan-Modellen mit dem Beinamen Nismo schon einmal härtere Zeiten.

Innenraum: Im Innenraum trifft man zuerst auf Design. Die Farben der Karosserie – bei uns ein auffälliges Gelb mit Namen „Sunlight Yellow“ werden im inneren wieder aufgenommen. Die Luftausströmer, die Armaturen und auch die Handbremse sind von der Farbe umrahmt. Dies ist wohl dem Interieur-Paket-Premium geschuldet, welches unter anderem die Ledersportsitze, die Türinnenverkleidung in Leder mit farbigem Muster und die Xenon-Hauptscheinwerfer beinhaltet.

Assistenzsystem und Infotainment: Unser Juke in der Ausstattungsvariante Tekna lässt kaum Wünsche offen. Für die Sicherheit sorgen unter anderem ein Totwinkel- und Spurhalte-Assistent und eine Fahrlichtautomatik. Das Nissan Connect Navigationssystem ermöglichte auch das stressfreie Reisen in der Fremde und ermöglicht zudem problemlos das Koppeln des Mobiltelefons.

Fazit: Der Nissan Juke ist noch immer ein Auto, das auffällt und an dem sich die Geister scheiden. Wem es gefällt, der fühlt sich mit dem extravaganten Auftritt wohl. (ampnet/nic)

Daten Nissan Juke

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,14 x 1,77 x 1,57m
Motor: 1,2-Liter Vierzylinder-Benziner, 1197 ccm
Leistung: 85 kW / 115 PS bei 4500 U/min
Maximales Drehmoment: 190 Nm bei 2000 U/min
Verbrauch (Schnitt nach EU-Norm): 5,6 Liter/100 km
Kohlendioxidemission: 129 g/km (Euro 6)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 10,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 178 km/h
Leergewicht / Zuladung (maximal): 1236 kg / 430 kg
Wendekreis: 10,70 m
Kofferraumvolumen: 354 - 797 Liter
Testwagenpreis: 23 440 Euro