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Paris 2016: Land Rover Discovery, die fünfte

2016-09-29 09:49:02
Großer Auftritt für den Land Rover Discovery in Paris.
Foto:
Land Rover
Quelle:
Auto-Medienportal.Net
ampnet - 28.09.2016: Abenteuergeist und Familiensinn gehören seit nun 27 Jahren und insgesamt 1,2 Millionen verkauften Exemplaren zur Serienausstattung eines Land Rover Discovery. Beim neuen „Disco“ kommen ein neues, ausdruckstarkes Design und eine komplette Vernetzung hinzu. Die fünfte Generation bleibt trotz umfangreicher Infotainment-Ausstattung und Leichtbau ein echter Land-Rover-Geländewagen: authentisch, vielseitig, leistungsfähig und bei aller Modernität typisch britisch.
Die fünfte Discovery-Generation nimmt die Gene der Modellreihe auf. So bleiben die sieben vollwertigen Sitzen mit der dritten Sitzreihe unter dem leicht erhöhten Dach im hinteren Bereich. Darunter haben die Passagiere auf der modelltypischen „Theaterbestuhlung“ freie Sicht nach vorn und Kopffreiheit. Der Discovery-Tradition folgen auch die Sichtverhältnisse. Neben der großzügigen Verglasung steht dafür besonders die erhöhte „Command Driving“-Sitzposition des Fahrers. Zwei Isofix-Befestigungspunkte in der dritten Sitzreihe erhöhen die Gesamtzahl der Verankerungen im Discovery auf fünf.

Beim Interieur greift der Discovery das Design des kleineren Markenbruders Discovery Sport auf und verfeinert es. So zählen hochwertige Materialien wie Windsor-Lederbezüge oder Eiche-Echtholzdekore zu den möglichen Optionen. Eine Weltneuheit stellt das „Intelligent Seat Fold“-System dar, mit dem die Sitze der zweiten und dritten Reihe mit minimalem Aufwand per Fernbedienung neu konfiguriert, verschoben, um- und aufgeklappt werden können. Zur Bedienung stellt die britische 4x4-Marke im neuen Discovery vier Möglichkeiten bereit. So können die Sitze durch Knöpfe im Kofferraum und an der C-Säule fernbedient werden, außerdem über den zentralen Touchscreen und schließlich sogar per Smartphone-App. Schon im Laden an der Kasse kann das Ladeabteil des Discovery so auf sperrige Einkäufe vorbereitet werden. Das üppige Platzangebot von maximal 2,5 Kubikmetern lässt sich außerdem besonders einfach erreichen. „Auto Access Height“ senkt das Karosserieniveau automatisch um bis zu 40 Millimeter.

Der Discovery bekommt mit dem In Control Touch Pro das beste Infotainment aus dem Haus Jaguar Land Rover mit. Das wird gesteuert über einen oben im Armaturenbrett platzierten Zehn-Zoll-Touchscreen. Das erlaubte es den Designern, die Zahl der Knöpfe und Schalter an der Mittelkonsole um ein Drittel zu verringern. Eine klar gezeichnete Grafik und leicht zu überblickende Menüs sind weitere Merkmale des Infotainmentsystems, in das neben Unterhaltungsfunktionen auch die neueste Navi-Generation integriert ist. Die ermöglicht zum Beispiel auch die Tür-zu-Tür-Navigation, bei der das gekoppelte Smartphone des Besitzers auf den zu Fuß zurückgelegten letzten Metern bis zum Ziel die Routenführung übernimmt.

Smartphones mit iOS- oder Android-Betriebssystem können mit dem System verknüpft werden. Ein 4G-Wi-Fi-Hotspot für bis zu acht Endgeräte sichert dabei bestmögliche Konnektivität. Bis zu sechs 12-Volt-Ladestationen und sieben (maximal neun) USB-Anschlüsse sorgen dafür, dass kein Smartphone oder Tablet ohne Anschluss bleibt.

Eine Fülle von Stauräumen lässt kaum Wünsche offen. Neben dem Kofferraum, der bei eingeklappter dritter Sitzreihe immer noch 1231 Liter Gepäck fasst, gibt es ein verborgenes Ablagefach in der Mittelkonsole, groß genug für vier iPads oder ein Paar Zwei-Liter-Flaschen, ein Staufach in der Mittelarmlehne für bis zu fünf iPad und ein „Geheimfach“ für kleinere Gegenstände hinter dem klappbaren Bedienpanel der Klimaanlage und bündig eingepasste Haken mit Druckbetätigung zur sicheren Fixierung von Einkaufstaschen im Fußraum an der Beifahrerseite. Bei der Anhängelast bleibt alles beim Alten. Der Disco kann 3,5 Tonnen auf den Haken nehmen. Kein Wettbewerber kann mehr.

Der Discovery bleibt ein echter Könner abseits der Straßen, mit noch beeindruckenderen Eigenschaften als sein Vorgänger: So wuchs die Bodenfreiheit um 43 auf 283 Millimeter, während die Wattiefe um 200 Millimeter auf jetzt 900 Millimeter zunahm. Off the road bleibt der Discovery eine Klasse für sich, weil er für Fahrten durchs Gelände wie für den normalen Straßeneinsatz moderne Technologien einsetzt und so selbst unerfahrene Fahrer in vollem Umfang unterstützt.

Kern auch der guten Geländeeigenschaften ist das vor allem von Land Rover entwickelte Terrain-Response-2-System, das Fahrzeugfunktionen an den jeweiligen Untergrund anpasst, etwa die Sensitivität des Gaspedals oder die Gangwechsel-Charakteristik. Der Fahrer kann per Drehregler das entsprechende Programm wählen oder das der Automatiksteuerung überlassen. Geht es im Gelände besonders hoch her, dann arbeitet die Offroad-Steuerung All-Terrain Progress Control (ATPC) ähnlich einer herkömmlichen Geschwindigkeits-Regelung. Sie hält eine vorher eingestellte Geschwindigkeit für die Bewältigung schwieriger Geländepassagen selbsttätig bei. Der Fahrer kann sich somit ganz auf das Lenken über die Hindernisse konzentrieren.

Auf der Straße kann der Discovery die Vorteile seiner neuen Architektur ausspielen. Als Basis dient ihm nämlich ein modernes, ebenso stabiles wie leichtes Aluminium-Monocoque, das im Vergleich zu einer Stahl-Leiterrahmenkonstruktion bis zu 480 Kilogramm Gewicht einspart. Zur hohen Effizienz und zum Fahrkomfort trägt auch die neue Integral-Hinterachse mit besseren Handlingeigenschaften bei.

Für den Land Rover Discovery stehen Diesel- und Benzinmotoren mit vier oder sechs Zylindern zur Wahl. Alle Triebwerke sind mit einer sanft schaltenden ZF-Acht-Stufen-Automatik gekoppelt. Als Einstiegsmotorisierung steht der Td4-Diesel bereit – ein 132 kW / 180 PS starker 2,0-Liter-Vierzylinder aus der Ingenium-Motorenbaureihe von Jaguar Land Rover. Der Verbrauch liegt um rund 22 Prozent unter dem des Vorgängers.

Mit 177 kW / 240 PS und einem Drehmomentmaximum von 500 Nm bietet der Sd4-Vierzylinderdiesel des neuen Discovery höhere Leistung. Der mit zwei Turboladern bestückte Selbstzünder entstammt ebenfalls der Ingenium-Reihe und präsentiert sich mit einem kombinierten Normverbrauch von 6,3 Litern auf 100 Kilometer und 165 g/km CO2-Emissionen.

Als Sechszylinderdiesel hält Land Rover im neuen Discovery den Dreiliter-Td6 bereit. Er verbindet 190 kW / 258 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm mit bester Zug- und Durchzugskraft sowie zeitgemäßen Effizienzdaten.

Die Fraktion der Benzinmotoren vertritt im Angebot des neuen Discovery schließlich der Si6, ein 3,0-Liter-V6, der dank Kompressor-Aufladung aus sechs Töpfen 250 kW / 340 PS und 450 Nm Drehmoment holt.

Zur Markteinführung des Discovery bietet Land Rover eine auf 2400 Exemplare limitierte „First Edition“-Sondermodell mit Aluminiumdekoren, exklusiven Logos, einem besonderen Farbkonzept und einer umfangreiche Liste Ausstattungsdetails. (ampnet/Sm)